StartseiteFreizeitWanderwege um Deute

Deute hat seit 2016 vier Rundwanderwege

Die Vorsitzenden der Deuter Vereinsgemeinschaft Ullrich Horstmann und Werner Wunsch sowie Ingo Seifert-Rösing  (Stadtverwaltung Gudensberg) hatten Anfang Mai 2015 rund um Deute drei örtliche Wanderwege mit den Bezeichnungen D 1, D 2 und D 3 markiert. Werner Wunsch ergänzte im April 2016 das Angebot mit dem vierten Weg D 4 „Geschichtsweg“.

Die vier Rundwege sind zwischen 5,2 und 6,2 km lang. Insgesamt wurden ca. 21 km mit Klebeetiketten und gemalten Farbmarkierungen wegweisend in beide Richtungen markiert. Ausgangspunkt der vier Runden ist die Ampelkreuzung an der B 254. In der Bushaltestelle hängt eine Übersichtsskizze. Der D 1 führt um den Lotterberg nach Dissen und zurück, der D 2 über Dissen vorbei am Wassertretbecken zum Kasseler Kreuz und zurück, der D 3 zum Kasseler Kreuz um den Lamsberg herum nach Deute zurück und der D 4 auf Lengemanns Weg hinauf zur Betonstraße zum Lamsberg, vorbei am Thingplatz in der Mader Heide, am Rand des Mader Holzes zum Galgengrund und zurück nach Deute.. Die Wanderungen können mittwochs bis sonntags mit einer abendlichen Einkehr im örtlichen Gasthaus „Zum Krug“ verbunden werden.

Die Wege werden in  einem Flyer vorgestellt, der im Deuter Gasthaus „Zum Krug“, in der Tankstelle und im Gudensberger Rathaus ausliegt. Ausgangspunkt des Konzeptes  des Ortsvorstehers Ullrich Horstmann ist die Förderung der Naherholung und des Tagestourismus. 

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Das Markierungsteam Werner Wunsch, Ulli Horstmann und Ingo Seifert-Rösing

 

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Spaziergänge und Wanderungen rund um Deute

 

Rund um’s Dorf

Vom Brunnenplatz geht man zuerst an der Brunslarer Straße entlang zum Friedhof hinaus, Direkt hinter dem Friedhof bringt ein asphaltierter Weg den Spaziergänger zur Böddiger Straße. Die wird schräg nach rechts überquert. Im "Gesänge" biegt man gleich rechts in den Lerchenweg ein. An seinem Ende kommt man über einen kurzen Trampelpfad zur B 254. Auf dem Gehsteig geht man ins Dorf zurück. An der Böddiger Straße wird die Bundesstraße überquert, um auf einem kleinen Fußweg in den "Rosengarten" zu gelangen. Hinter dem "Rosengarten" erreicht man die Straße nach Gudensberg. Rechts haltend kehren wir zur Ampelkreuzung und zum Brunnenplatz zurück. (ca. 1,5 km)

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 Blick von Bolls Scheune zum Scharfenstein und Odenberg (Foto Hans)

D 1 „Lotterberg-Rundweg“

Nahe der Ampelkreuzung findet sich eine Orientierungstafel für die örtlichen Wanderwege D 1 bis D 3, die mit gelber Schrift auf schwarzem Grund markiert sind. Von der Ampelkreuzung geht man in die Brunslarer Straße ihn Richtung Friedhof. Beim Gasthaus „Zum Krug“ biegt man links ab, quert den Freizeitplatz und läuft geradeaus durch den Wölfershäuser Weg. Am Ende geht man links hoch und oben die Straße nach rechts, die in einen Forstweg übergeht, der um den Berg herum herumführt. Auf seiner Rückseite hat man einen herrlichen Blick in den Söhrewald (Windräder). Nach einem stark abfallenden Wegstück erreicht man die ehemalige Kläranlage für die beiden Gudensberger Stadtteile Dissen und Deute. Dem asphaltierten Weg folgend erreicht man Dissen einen Weg auf einem ehemaligem Bahndamm. Dort geht man links, quert die B 254 und biegt schließlich in der Deuter Straße links zurück durch ein Senke, zuletzt an B 254 zurück nach (ca. 5,2 km).

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 Die Söhre vom Lotterberg aus

D 2 „Plateau-Runde zum Kasseler Kreuz“

Diese Wanderung führt von der Ampelkreuzung in Deute über Dissen zum Kasseler Kreuz am Stadtrand von Gudensberg und auf einem Geh- und Radweg mit einer Baumreihe zurück nach Deute. Zunächst benutzt man den Weg an der B 254 nach Dissen. Dort biegt man gleich am Ortsrand nach links auf den asphaltierten ehemaligen Bahndamm. Man passiert einen Barfußpfad und eine Wassertretstelle an einem Rastplatz. Hinter der Landstraße nach Dissen befindet sich links im Gebüsch das Kasseler Kreuz, um das sich Sagen ranken. Hier blickt man nach Süden schön auf den Gudensberger Schlossberg und die Hügellandschaft des Chattengaus. Nach Norden schaut man in das Waldgebiet „Söhre“ (Windräder). An der baumbestandenen Straße kehrt man nach Deute zurück  (5,5 km).
 
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 Deute vor Heiligenberg 

D 3 "Um den Lamsberg"

Dieser Ausflug führt zum Lamsberg, auf dessen  Gipfel das älteste Windrad Nordhessens steht. In Deute starten wir wieder an der Ampelkreuzung und gehen an der Straße in Richtung Gudensberg. So kommen wir zum Sattel, den die Einheimischen das Kasseler Kreuz nennen. Hier hat man einen schönen Blick nach Norden und Süden. Wir queren die Straße nach links und vor der Straßenmeisterei wieder die Straße, um am Zaun entlang hoch zum Spielplatz am Lamsberg zu gehen. Dort halten wir uns erneut links und gehen einen Waldrandfahrweg bergan. Im Wald queren wir eine Downhill-Mountainbike Strecke, bevor wir nach einem Rechtsbogen linkerhand wieder einen tollen weiten Blick über den Lotterberg hinweg in die Landschaft haben. Rechts lädt bald eine Bank zum Verweilen ein. Etwas weiter schauen wir über das Emstal hinweg in Richtung Mosenberg und Knüllgebirge. An der Betonstraße gehen wir links bergab und immer geradeaus, rechts zurück sehen wir nah den Mader Stein und in der Ferne den Kellerwald mit einem Sendeturm auf dem Hohen Lohr. Die nächste Anhöhe bietet nach links einen Blick über Dissen bis zum Habichtswald bei Kassel. Bald wird die B 254 gequert und auf einem Wirtschaftsweg im freien Feld zurück nach Deute (6,2 km).

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 Deute mit Odenberg (li), Niedensteiner Kopf und Scharfenstein

D 4 "Geschichtsweg"

Der D 4 führt zu einigen historisch interessanten Plätzen in der Nähe von Deute. Zunächst gehen wir auf dem Radweg gen Gudensberg und queren nach ca. 500m die Kreisstraße zu einem mit Obstbäumen bestandenen Wirtschaftsweg. Dabei kommen wir am ehemaligen Steinbruch der familie Gerhold und einer Einrichtung zur Deuter Wasserversorgung vorbei. Nach der langen Steigung erreichen wir eine Betonstraße mit einem weiten Blick gen Süden. Wir gehen bergab zu einer Feldscheune, halten uns links und kommen so zum historischen Thingplatz in der Mader Heide. Hier wurde früher Gericht gehalten und hier wurde im 13. Jahrhundert Hessen neu gegründet. Danach erreichen wir die B 254, gehen erneut links und queren die Fernstraße. Wir gelangen zum Mader Holz, wo im 19. und 20. Jahrhundert Braunkohle abgebaut wurde. Wir queren erneut eine Landstraße und wandern im offenen Gelände mit guter Fernsicht zurück nach Deute. (6 km) 

D 1-3 „Großer Panorama Rundweg“

Die Wege D1, 2 und 3 lassen sich zu einem großen Panorama-Rundweg kombinieren, indem man
zunächst den D 1 läuft, in Dissen auf den D 2 wechselt und ab dem Kasseler Kreuz den D 3 nutzt.
Die Strecke ist dann 10,5 km lang. 

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Deute vom Lamsberg mit Ellenberg und die Söhre (Foto Hans)

Zum Pferdegrab

Die innerörtliche Strasse "Zum Lotterberg" hinauf - und wie bei Tour 2 hinter den Lotterberg. Hier den guten Markierungen auf einem Trampelpfad durch den Hochwald folgen, der zum Pferdegrab führt. Rückweg als teilweisen Rundweg über den Amselhof auf guten Feldwegen. (ca. 6 km)

Zum Sportplatz

Zum Sportplatz geht es auf diesem Spaziergang durch die Schulstraße und das Gesänge. Oberhalb hält man sich auf dem Wirtschaftsweg mit den alten Apfelbäumen links und auf dem asphaltierten Wirtschaftsweg rechts. Bald wird die Bundesstraße überquert. In dem gegenüberliegenden Wäldchen liegt in einer Senke der Deuter Sportplatz "Heidegrund". Man geht auf der "Betonstraße" links am Wald vorbei und dahinter vor dem eingezäunten "Nachwuchswäldchen" rechts hinunter. Der Weg führt zurück zum Dorf. (ca. 2,5 km)

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Sportlerheim des TSV Deute am Sportplatz

Zum Maderstein und über die Mader Heide

Den Maderstein, ein markanter Basaltkegel (255 m), erreicht man wie den Lamsberg vom Sportplatz aus. Er liegt unübersehbar unterhalb der "Betonstraße" im Süden. Ein Spaziergang dorthin lohnt vor allem, wenn man den Maderstein hinaufkraxelt. (ca. 6,5 km) Als unwesentlich längeren Rückweg kann man über die östlich des Madersteins gelegene sagenhafte Mader Heide am Schanzenkopf vorbei wählen.

Zum Scharfenstein und Odenberg

Die letzte Wanderung ist für "konditionsstarke" Fußgänger, denn sie ist eine Erweiterung der vorhergehenden Tour. Man startet wieder auf dem Weg an der B 254 nach Dissen. Dort geht man dann jedoch geradeaus bis zur Kirche und folgt dann der weißen Markierung II hinauf zum Scharfenstein und zum Odenberg. Man kann ihn samt Aussichtsturm ersteigen, wenn man die weite Rundumsicht genießen will. Folgt man weiter der Markierung, biegt man, bevor der Weg den Berg "verlässt", links am Waldrand ab. Dieser Weg führt ganz um den Berg. Schließlich liegt links die Deponie Odenberg (Zwischendeponie der Stadt für Grünabfälle). Über eine Autobahnbrücke geht es abwärts bis zum Kasseler Kreuz. Von dort nimmt man den Rückweg wie in der sechsten Tour beschrieben.(ca. 10 km)

Wir wünschen viel Wanderspaß

 

 

Hier kommt man auf weitere schöne Touren in der Umgebung

https://www.youtube.com/watch?v=oBpD64cC0xM

 

https://www.youtube.com/watch?v=S67tLy_JXus

 

https://www.youtube.com/watch?v=t5GFK6kr7yE