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Kulturstall Deute

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Die Initiative Kulturstall Deute füllt seit vielen Jahren einen ehemaligen Bauernhof für ein Wochenende mit kulturellem Leben. Mit seinem persönlichen und ländlichen Flair hat sich das Kulturwochenende ein Stammpublikum erobert. Die Besucher kommen aus einem weiten Umkreis und erfreuen sich an ausgefallener, gehobener Unterhaltung. Zum unterhaltsamen Abend gehören in Pausen und zum Ausklang guter Wein und andere Getränke sowie leckere kleine selbst gemachte Speisen.

Der Kulturstall Deute - mittlerweile selbst ein eingetragener Verein - wird von den Deuter Vereinen und der Stadt Gudensberg unterstützt und gefördert. Die Veranstaltungen werden kostendeckend fast ohne Fördermittel finanziert. In der Vergangenheit waren bekannte Künstler auf dem „Löwenhof“ im Gudensberger Stadtteil Deute zu Gast, z.B. Sabine Wackernagel, Gerhard Fehn oder F.K. Waechter. Der oder andere sitzt auch gerne im Publikum.

Kulturstall Deute e.V.

2006 gründeten die Aktiven der Kulturinitiative Kulturstall Deute den Verein Kulturstall Deute e.V., der heute über 30 Mitglieder hat.

Seit der Gründung leitet Ullrich Horstmann als 1. Vorsitzender die Organisation. Ihm zur Seite stehen Susann Spriestersbach sowie Lena & Klaus `Mick´ Michael.

Kontakt: Ullrich Horstmann, Tel 05603 - 5787; e-mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.


Kulturstall Deute 2017

 

...nach der Sommerpause gehts am Sa. 30. Sept. weiter...

 

Kulturstall Deute Spielplan 2017 2 


 

Karten: im Bürgerbüro und im Bücherladen Holetz in Gudensberg..und..

 Ausschnitt Seite 8 9307.0 Kulturstall 2017

aus CHK 1.6.17_hw

Gelungene Premiere

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aus hna abo online am 13.6.17_hw

 

Kulturstall Deute

Viel Beifall für die „Rampensäue“

Der Kulturstall Deute wagte in der 20. Saison mit dem selbst erdachten Stück „Rampensäue“ etwas Neues. Endlich wollten die Amateur-Darsteller einfach nur spielen und nicht in irgendwelche fremden Rollen gepresst werden. Heraus kam ein Potpourri verschiedenster Szenen: innere Dialoge, Monologe, die Kurzoper „Kapernfischer“, das verfremdete Märchen „Rotkäppchen“, die Improvisationsszene „Kann ein Kühlschrank lieben?“ oder „So verführt ein Spanier.“ Heiteres wechselte mit Nachdenklichem, Humor mit Aggression. Dabei wurden die Szenen immer wieder Gesangsstücke auf hohem Niveau präsentiert, begleitet am Klavier von Christine Weghoff.

Die Zuschauer hatten viel Spaß an dem flotten Wechsel der Stimmungen, Musik und Situationen und quittierte die Inszenierung von Thomas Hof immer wieder zwischen durch mit Beifall und am Ende mit donnerndem Applaus, so dass Zugaben fällig waren.

Der Kulturstall Deute führt die „Rampensäue“ vor der Sommerpause noch am 23. Juni im Kurpark in Bad Zwesten und am 1. und 2. Juli auf der Märchenbühne in Gudensberg auf. Karten gibt es für 12 Euro im Online-Shop unter www.shop.kulturstall.de, bei der Kurverwaltung in Bad Zwesten sowie in der Buchhandlung Holetz in Gudensberg.

 

 

 

 

Web Kulturstall Deute 2017 Rampensäue

..bei der Probe zu "Rampensäue"


 

 

Susann Spriestersbach löst Pit Faupel im Vorstand ab

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Der neue Vorstand des Kulturstall Deute e.V.: Lena Michael (Kasse), Susann Spriestersbach (2. Vorsitzende), Klaus Michael (Beisitzer), Ulli Horstmann (1. Vorsitzender) (v.l.n.r.)

 

Die Jahreshauptversammlung des Kulturstall Deute e.V. am 22. März 2017 brachte eine Veränderung im Vorstand: nach acht Jahren löst Susann Spriestersbach Pit Faupel als 2. Vorsitzenden ab. Der 1. Vorsitzende Ullrich Horstmann bedankte sich bei ihm für seine Arbeit für den Verein mit einem kleinen Geschenk. Susann Spriestersbach hatte im letzten Jahr bereits im Vorstand mitgearbeitet.

Ullrich Horstmann (1. Vorsitzender), Lena Michael (Kasse) und Klaus Michael (Beisitzer) wurden einstimmig in ihren Ämtern bestätigt.

Der Kulturstall Deute hatte 2016 mit dem Stück „Momo“ in der Bearbeitung und Regie von Thomas Hof seine bisher erfolgreiches Saison. Zu den neun Aufführungen kamen über 1.200 Zuschauer. Allerdings mussten auch erstmals Aufführungsrechte beglichen werden und es wurde eine professionelle Unterstützung für die Tontechnik finanziert.

2017 wird der Kulturstall Deute in seiner 20. Saison erstmals ein eigenes Stück unter dem Titel „Rampensäue“ aufführen. Es wird ein sehr musikalisches Stück mit viel Gesang. Für das Einstudieren der Songs und die Arbeit an den Stimmen hat man die Profimusikerin Christine Weghoff gewinnen können. Die Inszenierung übernimmt wieder Thomas Hof. Es sind zehn Aufführungen geplant. Es wird neben fünf Aufführungen in Gudensberg fünf Gastspiele in Bad Zwesten, Diemelstadt, Bad Wildungen, Fritzlar und Wabern geben.

Premiere wird am 9. Juni auf dem Löwenhof in Deute sein.

 

 


 

Kulturstall Deute 2016

 Premiere war am Fr. 24. Juni im Löwenhof in Deute

 

..die letzte Aufführung war

am Sa. 29. Okt., 20 Uhr im Bürgersaal Gudensberg  ...vor vollem Haus!

 

 

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Karten: im Bürgerbüro und im Bücherladen Holetz in Gudensberg..und..

www.shop.kulturstall.de

 

LINK Presseberichte der HNA

 

 aus hna-abo-online vom 21.5._hw

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Die Geschichte von Momo, die nicht weiß, wie alt sie eigentlich genau ist, vielleicht erst acht oder schon zwölf, schrieb Michael Ende vor über 40 Jahren.

Außer den Kleidern, die sie am Leib trägt, besitzt Momo nichts und lebt wie eine Landstreicherin an einem Phantasieort – sagen wir am Stadtrand in einem alten Amphitheater.
Niemand weiß, woher sie kommt, doch schnell schließen die Bewohner der Stadt sie in ihr Herz. Denn Momo versteht es, Anderen zuzuhören, sie schütten Momo ihr Herz aus.

Graue Herren in grauen Anzügen mit grauen Aktentaschen tauchen auf, sich auf die Zeit verstehen, „so wie Blutegel sich aufs Blut verstehen“.
Die Menschen sparen jetzt Zeit, arbeiten schneller, hetzen durch den Tag und gönnen sich weder Pausen noch Vergnügen. Selbst in ihrer Freizeit kommen sie nicht zur Ruhe.
Sogar Momos beste Freunde lassen sich vom zwielichtigen Treiben der Grauen Herren von der Zeitsparkasse anstecken.

Sie erfährt, dass die grauen Männer den Menschen ihre Zeit stehlen wollen. In letzter Not macht sich das Mädchen mit der Schildkröte Kassiopeia auf die Reise zu Meister Hora, der die Zeit verwaltet und helfen kann.

Momo hat nur eine Stunde, die gräulichen Herren zu besiegen und die Welt vor dem Stillstand zu retten. Gelingt es ihr, die Zeit für die Menschen wieder zurückzugewinnen?

Michael Ende beschreibt in dieser Geschichte weitsichtig eine Welt, die in Vielem heute Realität geworden ist. Mit ihrer nur auf den ersten Blick einfach erscheinenden Botschaft ist die Geschichte von Momo und den Zeitdieben heute aktueller denn je.

 

 

 aus Chattengau-Kurier Nr. 13_31.3.16_h.w.

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 Der Vorstand nach Wiederwahl bei der JHV 2015; v.l. Lena, Pit, Ulli & Mick.

 


 

Kulturstall Deute 2015

 

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"Die Vögel" von Aristophanes

Die erstmals 414 v. Chr. in Athen aufgeführte Komödie „Die Vögel“, berichtet märchenhaft von zwei Athener Bürgern, Peisetairos und Euelpides, die von der durch Demagogen beeinflusste attische Demokratie die Nase voll haben und daher nach einem Ort fahnden, in dem es sich ihrer Meinung nach besser leben lässt. Gesagt, getan! Sie machen sich auf den Weg, und treffen schließlich auf das Reich der Vögel.

Pisthetairos und Euelpides fliehen aus der Stadt Athen. Missgunst, Misswirtschaft und eine misslungene Politik haben sie  – und die ganze Stadt – in den Bankrott getrieben. Fündig werden sie bei den Vögeln, die sie von der Gründung einer Stadt überzeugen – dem zum Sprichwort gewordenen „Wolkenkuckucksheim“.

Aus dieser strategisch idealen Lage zwischen Himmel und Erde, zwischen dem Reich der Menschen und dem Reich der Götter, könnten die Vögel wieder zu ihrer eigentlichen Bestimmung zurückfinden: über Menschen und Götter zu herrschen. Die Nachricht von diesem möglichen Paradies spricht sich schnell herum; rasch fügen sich die Menschen den neuen Hierarchien, zwielichtige Gestalten begehren Einlass und die Götter, denen man die von der Erde aufsteigenden Opferdämpfe wegfängt, versuchen, ihrer bedrohten Lage Herr zu werde.

Die Komik ist vorprogrammiert.

 

 

Karten: im Bürgerbüro und im Bücherladen Holetz in Gudensberg..und..

www.shop.kulturstall.de

 


 

Gelungene Premiere: Bunte Vögel mit viel aktuellem Witz

 

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Am vergangenen Freitag feierte der Kulturstall Deute die gelungene Premiere der griechischen Komödie „Die Vögel“ von Aristophanes in der Inszenierung von Gerhard Fehn bis tief in die Nacht, denn das Ensemble hatte das Publikum mit bunten Kostümen, tollen Gesangseinlagen und viel aktuellem Witz begeistert.

Das gesellschaftskritische Stück hat Gerhard Fehn mit vielen Anspielungen auf die gegenwärtigen gesellschaftlichen Probleme und Akteure versehen. Die Finanzindustrie und Griechenlandkrise, Flüchtlingsheerscharen und Fremdenfeindlichkeit, Staatsschulden und soziale Spaltung, alles ist schon in der altgriechischen Komödie angelegt.

Viele der 17 Darsteller schlüpfen in verschiedene Rollen: mal sind sie Vogel, mal Mensch oder göttliche Gestalt. Klaus Michael spielt die Hauptrolle des politischen Verführers Pisthetairos. Mario Schönewald überzeugt als Euelpides und als Prometheus. Lena Michael führt mit Harald Göbel das

Vogelvolk als Chorführer an. Nadine Knauer und Lukas Michael erfreuen mit ihren Gesangseinlagen. August Karpenstein amüsiert als Hahn und Feldmesser.

Jochen Faulhammer besorgte die musikalische Bearbeitung, Katharina Schule und Laura Spiecker die Maske. Für Musikeinspielungen, Licht und Effekte ist Lichtwerk Deute verantwortlich, Michaela Ledderhose sorgt dafür, dass alle Requisiten und Wechselkostüme zur rechten Zeit am rechten Ort sind.

Die nächsten Aufführungen finden am 4. Juli im Kurpark Bad Zwesten und am 18. sowie 19. Juli auf der Märchenbühne in Gudensberg statt.

Karten gibt es für 12 Euro im Vorverkauf in der Buchhandlung Holetz und im Hotel Stadtpark in Gudensberg sowie online unter www.shop-kulturstall.de

 

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aus hna-abo-online

 


Kulturstall Deute 2014

 

Der Kulturstall Deute hat seine Spielsaison 2014 mit dem Stück

"Der Diener zweier Herren" von Carlo Goldoni

am 18.10. erfolgreich beendet.

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Der Diener zweier Herren ist das bekannteste Bühnenstück des italienischen Dramatikers

Carlo Goldoni. Es wurde 1746 in Mailand uraufgeführt und gilt als Höhepunkt der Commedia dell’arte.

Inhalt:

Florindo wird beschuldigt, den Bruder seiner Geliebten Beatrice getötet zu haben, und ist vor den Anschuldigungen nach Venedig geflohen. Als Mann verkleidet, reist ihm Beatrice nach, begleitet von ihrem Diener Truffaldino. Ohne dass die beiden Liebenden voneinander wissen, nehmen sie sich im selben Wirtshaus ein Zimmer. Truffaldino tritt – ohne Beatrices Wissen – auch in Florindos Dienste, da er zu schlecht bezahlt wird, als dass er angemessen leben könnte. Er wird zum Diener zweier Herren und gerät dadurch in zahlreiche Schwierigkeiten, aus denen er sich aber immer wieder retten kann. Er geht in seinen Lügen so weit zu behaupten, der jeweils andere Herr sei tot. Letztlich führt Truffaldino die beiden Liebenden zufällig wieder zusammen und wird belohnt, indem er die Kammerzofe Smeraldina heiraten darf. (aus: Wikipedia)


 

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Weithin sichtbar auch die Beteiligung an der "Grudda-Pfähle-Aktion" , hier am 17.Juni am Radweg ´Kasseler Kreuz´ vor Gudensberg. h.w. (Bild anklicken)

 

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(zum Anklicken)


Kulturstall Deute 2013

 

"Ein Sommernachtstraum"

wurde am Fr., den 14. Juni, im Löwenhof in Deute erfolgreich eröffnet.



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Herzog Theseus plant während der Sommerzeit seine Hochzeit mit Hippolyta, der Königin der Amazonen.

Währenddessen flüchten zwei junge Verliebte vor der väterlich anders geplanten Verheiratung des Mädchens in einen Wald, um dort ohne elterlichen Segen den Ehebund zu schließen. Fürst Theseus hat drakonische Strafen für die töchterlichen Eigenmächtigkeiten angedroht, was die Flucht doppelt notwendig macht.

Ein weiteres Paar, selbst unglücklich einseitig sowohl ineinander als auch in einen der beiden anderen verliebt, macht sich ebenfalls auf den Weg in den Wald.

Und im Wald geht's nicht minder konfliktreich zu, denn dort gelten andere Regeln: Oberon, der Elfenfürst, hat Streit mit seiner Gattin Titania. Um sich an ihr zu rächen, zettelt er mit Hilfe von Puck einen perfiden Komplott an: Geheimnisvolle Kräuter bewirken, dass sich Titania im Wahn in einen vorher zum Esel verzauberten Handwerksburschen verlieben muss, der dort mit seinen Kumpanen eigentlich nur ungestört ein Stück einüben wollte, um es auf der Hochzeit von Fürst Theseus aufzuführen.

Die Dinge geraten außer Kontrolle. Der Kräutereinsatz führt die vier jungen Leute aus Athen mitten hinein in die Geisterintrige. Sie verlieren dabei komplett den Boden unter den Füßen und die Herzen im Sekundentakt an die jeweils Falschen. Ein aufreibendes erotisches Großkampfmanöver findet statt.

Dass es ein Happy End gibt, dass jeder Topf den Deckel bekommt, den er für seine wahre Bestimmung hält, liegt nur daran, dass es dem Elfenfürsten und dem Athener Herrscher so beliebt; beide wollen auf Dauer keinen Ärger mit ihren Königinnen.

Wehe, die Kräfte des Waldes wären in Aufruhr geblieben – das Beziehungstohuwabohu wäre nicht auszudenken gewesen.

(Nach H.R.Kunze „Ein Sommernachtstraum“)


Kulturstall Deute 2012

 

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Ehen werden im Himmel geschlossen

Walter Hasenclever schrieb eine echte Komödie mit raschen Dialogen, witzigen Einfällen. Er entblößt kritisch die Schwächen der Menschen, spaßhaft, mit französischem Charme und Esprit:

Der liebe Gott, Sankt Peter und die heilige Maria Magdalena betrachten vom Himmel aus zwei Szenen auf der Erde: Eine Frau wird von zwei Männern geliebt. Sie wiederum liebt jeden von beiden aus jeweils unterschiedlichen Motiven. Diese Tatsache und ihren tragischen Ausgang diskutieren die Himmlischen und können genauso wenig daran etwas ändern wie die Menschen. Neben den Szenen im Himmel spielen sie auf der Erde mit ein und denselben Darstellern einmal im wohlhabend kultivierten und einmal im proletarischen Milieu.

Das Stück wurde nach seiner Uraufführung 1928 in den Berliner Kammerspielen mit legendären Schauspielern wie Werner Krauß, Carola Neher und Grete Mosheim im ersten Jahr 98mal gespielt. Danach wurde es auch in vielen anderen Ländern erfolgreich aufgeführt. Der geradezu legendäre Expressionist Walter Hasenclever wurde Ende der 20‘er Jahre mit seinen Komödien, die er in Paris schrieb, eine europäische Berühmtheit. Von den Nationalsozialisten wurden die Stücke Hasenclevers verboten und verschwanden so aus den Spielplänen deutscher Theater. Heute ist er nahezu vergessen.

In Nordhessen soll Hasenclever 2012 in kleinem Rahmen mit seiner bekanntesten Komödie der Vergessenheit entrissen werden. Der Kulturstall Deute will an vergangene Erfolge anknüpfend mit seinem komödienerprobten Ensemble für eine sehenswerte Wiederentdeckung sorgen.


 

Gefeierte Premiere „Ehen werden im Himmel geschlossen“

Mit einem lang anhaltenden Applaus und lauten Rufen feierte das Publikum auf dem Stallboden des Löwenhofs in Deute die Premiere der Komödie „Ehen werden im Himmel geschlossen“, von Walter Hasenclever in der Bearbeitung und Inszenierung von Georg Luibl. Die Darsteller des Deuter Ensembles überzeugte einmal mehr mit der Darstellung auch differenzierter Charaktere und feinem Witz.

Zum Inhalt. Im Himmel ist ordentlich Betrieb, denn der liebe Gott (Klaus Michael) will aus Lustlosigkeit in den Ruhestand, denn er glaubt, die Menschen würden ihn nur benutzen. Sankt Peter (Friedrich Rudolph) macht sich Sorgen um die himmlischen Finanzen, die Engel (Alina Hartholmai, Lara Ledderhose, Alina Heinemann, Nadine Knauer) wollen an einem Nachwuchswettbewerb teilnehmen und die heilige Magdalena gibt für ihr Outfit viel Geld aus. Der heilige Augustin (Mario Schönewald) kümmert um die moderne Technik und die Öffentlichkeitsarbeit im Himmel.

Zu guter Letzt kommen noch drei Selbstmörder, die sich aus Liebeskummer umgebracht haben. Die heilige Magdalena setzt sich bei Gott dafür ein, dass sie auf der Erde eine neue Chance für eine erfüllte Liebe bekommen. Das schwierige Dreiecksverhältnis zwischen dem älteren und erfahrenen Felix (Gerd Kühl), der jungen und attraktiven, aber auch unentschlossenen Renée (Lena Michael) und dem jungen Tonio (Lukas Michael), der mal schüchtern, mal energisch ist, wird spannend und vielschichtig dargestellt, so dass das Publikum den Szenen mit Spannung folgte.

Das Bühnenbild bauten Georg Luibl und Heinz Karpenstein mit Unterstützung der Schreiner Habe nicht. Die Maske besorgte Andrea Rudolph mit Hilfe des neuen Schminktisches, der durch eine Förderung der Kulturstiftung der Kreissparkasse gekauft werden konnte. Michael Ledderhose schaffte die Requisiten zur rechten Zeit an den rechten Ort und Matthias Ringlebe von der Firma Lichtwerk besorgte Licht und Toneffekte.

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Gelungener Premierenabend

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Gelungener Premierenabend

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Auch am zweiten Abend im Kulturstall: vom vollen Haus gabs viel Applaus

 


 

Kulturstall 2011

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*Fotostrecke HNA-online

 


 

Kulturstall 2010

Zeitungsartikel >Zum Anklicken<

 

Lysistrata-Aufführung am Sonntag, 8.8.2010 auf der neuen Freilichtbühne in Gudensberg

Fotos  h.w.

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Kulturstall Deute e.V.  Die Geschichte

Mitte der 90er Jahre entstand während einer Feier auf dem Löwenhof in Deute die Idee, die Gebäude des ehemaligen Bauernhofs für Kulturveranstaltungen zu nutzen. 10 Jahre lang wurde daraufhin mit Nachbarn und Dorfbewohnern jedes Jahr ein Kulturwochenende auf die Beine gestellt. Mit dem Flair des Löwenhofs und einem interessanten Programm gewann man allmählich ein Stammpublikum.

Zuletzt bildete sich eine Theatergruppe, die unter professioneller Anleitung klassische Stücke zur Aufführung brachte, sich einen guten Namen machte und Gastspiele in der Umgebung gab. „Der zerbrochene Krug“, „Der eingebildete Kranke“ oder „Die Hochzeit“ wurden vom Publikum begeistert aufgenommen.

 

LINK Presseberichte der  HNA über den Kulturstall